Der Regierungsrat hat die Gesamtrevision der Ortsplanung der Gemeinde Escholzmatt-Marbach, bestehend aus den Zonenplänen und dem Bau- und Zonenreglement (BZR), wie sie an der Gemeindeversammlung vom 27. August 2019 von den Stimmberechtigten beschlossen wurde, genehmigt. Die vom Kanton bestimmten Rückzonungsflächen sind von der Genehmigung ausgenommen worden. Bei den Bestimmungen zur Sonderbauzone Färberhus wurde eine Einschränkung in der Wohnnutzung vorgenommen. Hauptinhalt der Gesamtrevision ist die Umsetzung des neuen kantonalen Planungs- und Baurechts gemäss der Interkantonalen Vereinbarung über die Harmonisierung der Baubegriffe (IVHB). Dies führt insbesondere den Wechsel von der Ausnützungs- zur Überbauungsziffer sowie die Einführung der Gesamthöhe als neues Höhenmass mit sich. Weiter wurden innerhalb der Bauzone die Gewässerräume festgelegt und mehrere Ein- und Umzonungen beschlossen. Mit der Gesamtrevision der Ortsplanung wird in der Gemeinde Escholzmatt-Marbach die Änderung des kantonalen Planungs- und Baurechts vom 1. Januar 2014 übernommen. Zeitgleich mit der Genehmigung der Ortsplanung gelten für die Gemeinde Escholzmatt-Marbach die neuen Bestimmungen im Planungs- und Baurecht. Soweit der Regierungsrat die Ortsplanungsrevision genehmigt hat, ist diese in Rechtskraft erwachsen. Damit sind die für die beiden Gemeindeteile von Escholzmatt und Marbach noch separat geführten Ortsplanungen zusammengeführt.

Die Bildungskommission hat als neues Schulleitungsmitglied für den Zyklus 1 Frau Luzia Hungerbühler Reimer gewählt. Sie wird ihre Aufgabe an unserer Schule auf das neue Schuljahr 2020/2021 antreten. Luzia Hungerbühler Reimer ist verheiratet und wohnt in Escholzmatt.

Sie war seit 1996 im Lehrerberuf tätig, wovon sie bereits von 2007 bis 2017 an unserer Schule unterrichtete. Zuerst als Klassenlehrperson der 1./2. Klasse, beziehungsweise der damaligen 2.-4. Kleinklasse, später als Schulische Heilpädagogin im Bereich IF und als Fachlehrerin der 1./2. Klasse. Von Oktober 2014 bis Juli 2015 führte Frau Hungerbühler Reimer das IF-Team an unserer Primarschule. Seit 2015 ist sie als Projektleiterin und Teamleiterin für einen Lehrmittelverlag tätig. Die Bildungskommission ist überzeugt, mit Frau Hungerbühler Reimer eine ideale  Nachbesetzung der Schulleiterstelle im Zyklus 1 gefunden zu haben, die das Schulleitungsteam fachlich und persönlich bestens ergänzen wird.

Die Bildugnskommission freut sich sehr auf die künftige Zusammenarbeit und wünscht Luzia Hungerbühler Reimer sowie dem Team im Zyklus 1 einen guten «Wieder»-Start an unser Volksschule.

Im Jahresbericht von Bibliothekar Jürg Bieri kann festgestellt werden dass die Schul- und Gemeindebibliothek auch im Jahr 2019 gut benutzt wurde. Die Ausleihezahlen von 2018 wurden im Jahr 2019 mit einem Total von 18‘273 (Escholzmatt 9‘534, Marbach 8‘739) leicht übertroffen. Den grössten Anteil hat der Bereich Belletristik (8’232 Ausleihen, plus rund 100), wärend die Sachbücher (2’867) knapp unter dem Vorjahr lagen und die Bilderbuchausleihen (2’512) nochmals etwas abnahmen. Nach wie vor sehr beleibt sind die CD’s und die Comics. Es sind zur Zeit 13‘014 (plus 722) Medien bereit um gelesen oder gehört zu werden. Im Herbst 2019 kamen die Schülerinnen und Schüler mehrere Klassen in den Genuss einer Lesung. Positive Rückmeldungen gab es zu den Lesungen mit den beiden Autoren Lucas Fasnacht (7. Schuljahr) und Manfred Schlüter (PrimaschülerInnen). Für die Erwchsenen gab es nach dem Ausfall von 2018 im 2019 gleich zwei Lesungen. Bibliothekar Jürg Bieri dankt auch an dieser Stelle allen Helferinnen für das grosse Engagement.

Eine Gruppe von Petitionären hat Mitte Oktober 2019 dem Gemeinderat Escholzmatt-Marbach eine Petition „Neue Funktechnologie 5G“ eingereicht. Darin wurden diverse Fragen zur Notwendigkei der neuen Funktechnologie, zu allfälligen Alternativen und zur Bedenklichkeit der zu erwartenden Strahlung gestellt. Der Gemeinderat hat den Petitionären Ende Februar 2020 eine Antwort zukommen lassen.

Der Gemeinderat Escholzmatt-Marbach erteilte folgende Baubewilligungen:

  • Kaufmann Anton, Haupstrasse 97, 6182 Escholzmatt, für den Umbau der Wohnung im EG, Anbau Balkon, Änderung Hauseingang und Kellertreppe
  • B. Braun Medical AG, Hauptstrasse 39, 6182 Escholzmatt, für die Aufstellung von temporären Bürocontainer
  • Weggenossenschaft Wald, Schangnau, für die Erstellung eines Spurweges als Teil der Walderschliessung Grünenwald, Marchweid, Marbach
  • Bieri Herbert und Claudia, Landheim, 6182 Escholzmatt, für den Umbau des Wohnhauses und den Neubau eines Auto-Untertandes, Schmiedgasse 6, Escholzmatt

Im Auftrag des Gemeindeverbandes ARA Talschaft Entlebuch soll der ARA-Verbandskanal ab ARA bis Escholzmatt kontrolliert werden. Dazu sind Geometeraufnahmen erforderlich. Diese starten Anfang März ab der ARA Talschaft Entlebuch und dauern bis zirka Mai 2020.

Im Zusammenhang mit den Arbeiten müssen private Grundstücke betreten werden.

Bei Fragen steht der zuständige Gemeindeammann von Doppleschwand (Tel. 041 482 60 44) zur Verfügung.

Per 1. Januar 2021 sollen die Betreibungsämter der Region Entlebuch zusammengeschlossen werden. Für das neue Regionale Betreibungsamt, zu welchem die Gemeinden Doppleschwand, Entlebuch, Escholzmatt-Marbach, Flühli, Hasle, Romoos und Schüpfheim gehören, wird eine/n Betreibungsbeamtin/-beamten gesucht.

Die detaillierte Stellenausschreibung finden Sie hier.

Die Abstimmungsvorlagen vom 9. Februar 2020 und die Resultate dazu finden Sie hier.

Wie schon an der letzten Gemeindeversammlung orientiert wurde, ist seit Mitte Jahr 2018 ist die Planungskommission Schulbauten der Gemeinde Escholzmatt-Marbach, zum Thema Pfarrmatte Escholzmatt an der Arbeit. Das Schulhaus Pfarrmatte wurde vor rund 80 Jahren erbaut und die baulichen wie auch bautechnischen Voraussetzungen für eine zeitgemässe Schulausrichtung genügen seit längerem nicht mehr. Die bisherigen Abklärungen zeigen, dass sich anstelle des bestehenden Gebäudes ein Neubau besser eignet, damit der Raumbedarf nach den heutigen Kriterien erfüllt werden kann. Um in die Zukunftsausrichtung die länger andauernden Investitionen zu tätigen, wurde die Diskussion auch mit der Röm. Kath. Kirchgemeinde Escholzmatt (Pfarrsaal) geführt. Das Raumkonzept für den Neubau ist bereits bestimmt worden. In den neuen Gebäudekomplex werden primär die Schulräume sowie die Ersatzräume der Röm. Kath. Kirchgemeinde geplant. Daneben bietet sich die Gelegenheit einen Gemeindesaal mit Bühne zu realisieren. Die Arbeiten sind nun soweit fortgeschritten, dass die Ideen und Bedürfnisse der Nutzer des heutigen Saales in den weiteren Planungsprozess einbezogen werden sollten. In der weiteren Phase, bevor ein Projektwettbewerb erfolgen soll, werden nun die Vereine informiert.

Wie uns bekannt ist, trat am 1. Mai 2014 das von der Schweizer Stimmbevölkerung mit grosser Mehrheit im Jahr 2013 beschlossene, revidierte Raumplanungsgesetz des Bundes (RPG) in Kraft. Gemäss Art. 15 Abs. 2 dieses Gesetzes sind überdimensionierte Bauzonen zu reduzieren, um damit die Zersiedelung der Landschaft zu stoppen. Eine Aufgabe, der sich Kantone und Gemeinden gemeinsam stellen müssen. Im Kanton Luzern trifft dies insgesamt 21 Gemeinden, die auch bei einem angenommenen hohen Bevölkerungswachstumsszenario des Bundes bis 2035 noch immer zu grosse unüberbaute Bauzonen aufweisen und deshalb als Rückzonungsgemeinden gelten. Der Kanton hat alle unüberbauten Parzellen genau angeschaut, wo in der Gemeinde und wo innerhalb der Bauzone sie sich befinden, unter welchen Umständen sie überbaubar wären, wie lange die Bauzone bereits besteht und ob es einen Bebauungs- oder Gestaltungsplan gibt. Aufgrund dieser und weiterer Kriterien wurden dann die Rückzonungsflächen festgelegt. Insgesamt sind dies über den ganzen Kanton 67 ha Bauland. Die Rückzonungsgemeinden, zu denen auch Escholzmatt-Marbach zählt, sind verpflichtet diese potenziellen Rückzonungsflächen bis zur öffentlichen Auflage der revidierten Ortsplanung durch geeignete Massnahmen vor Überbauungen freizuhalten. Die betroffenen Grundstückbesitzer wurden vor einer Woche durch die Gemeinde schriftlich orientiert. Es werden nun in der Folge mit den Betroffenen Gespräche geführt. Im Weiteren wird eine Ortsplanungsrevision folgen und zum Kanton in die Vorprüfung gehen. In der danach folgenden öffentlichen Auflage können die Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer ihre Anliegen als Einsprachen einbringen, worüber dann die Stimmberechtigten an der Gemeindeversammlung entscheiden werden. Im Anschluss befinden der Regierungsrat und allenfalls Gerichte über die Entscheide der Stimmberechtigten und allfällige Beschwerden. Die Rückzonungsstrategie ist nicht nur für die Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer, sondern auch für die Gemeinden eine spezielle Herausforderung. Der Kanton möchte die Gemeinden bestmöglich unterstützen in diesem schwierigen Prozess, damit das Bundesrecht gemeinsam umgesetzt werden kann. Mit dieser Rückzonungsstrategie setzt der Kanton Luzern jedoch den vom Schweizer Volk erteilten Auftrag um, die Zersiedelung zu stoppen.

Weitere Informationen finden Sie hier.