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News

1. Gemeindeversammlung Escholzmatt-Marbach

24.05.2013

Sichtlich stolz begrüsste Gemeindepräsident, Fritz Lötscher, die anwesenden 60 MitbürgerInnen zur 1. Gemeindeversammlung vom 14. Mai 2013 der neuen Gemeinde Escholzmatt-Marbach. Wegen der in alle Haushal-tungen zugestellten ausführlichen Botschaft konnte der Vorsitzende die Jahresberichte kurz halten. Er verwies in seinem Rückblick auf den jeweils durch die Einwohner wie Gäste willkommenen Silvester-Apéro im national geschützten Ortskern von Marbach, die Reaktivierung des Jugendraumes sowie das erweiterte Angebot des Postautokurses Escholzmatt - Schangnau. Im Ortsteil Escholzmatt sind die Ergänzungen der Sport- und Freizeitanlagen im Ebnet sowie das Verkehrs- wie Parkplatz-konzept zu erwähnen. Ebenfalls anlässlich der Parteiversammlungen wurde Gelegenheit geboten, die Sachgeschäfte zu beraten sowie die Jahresberichte zur Kenntnis zu nehmen. Erstmals hat die neu eingesetzte Controllingkommission ihren Bericht abgeliefert. Bekanntlich wurde im Rahmen der Zusammenlegung der Gemeinden zur Begleitung der politischen Planung, zur Vorberatung der Rechtsetzung und der Finanzgeschäfte sowie zur Kontrolle der Geschäftstätigkeit des Gemeinderates und zur Steuerung der Gemeinde unter der Federführung von Toni Portmann, Hauptstrasse 153, die erwähnte Controlling-Kommission mit beratender Funktion auf den 1.1.2013 eingesetzt. Als externe Revisionsstelle wurden die Jahresrechnungen bestehend aus Bestandesrechnungen, Laufende Rechnung sowie Investitionsrechnung und Anhang für die am 31.12.2012 abgeschlossenen Rechnungsjahre durch die Truvag Revisions AG geprüft. Nach ihrer Beurteilung entsprechen die Jahresrechnungen für die am Bilanzstichtag abgeschlossenen Rechnungsjahre den gesetzlichen Vorschriften.

Eingangs der Rechnungspräsentation orientierte Gemeindeammann Pius Kaufmann in seinen Ausführungen die aufwändige Zusammenführung der beiden Gemeinderechnungen. Wegen verschiedenartiger Kontierungen und Neuinstallation der Buchhaltungssoftware der alten Gemeinde Escholzmatt gab es unweigerlich nachvollziehbare Verschiebungen, die durch den Gemeindeammann verständlich und transparent erläutert wurden. Die neue Gemeinde weist auf den 1.1.2013 nun  eine Bilanzsumme von über 40 Mio. aus.

Zu den grössten Budgetabweichungen kam es bei der Rechnung Marbach wegen den nicht bud-getierten Sitzungsgeldern im Zusammenhang des Projektes "Mitenand". Eine weitere Budget-überschreitung ergab sich wegen des Unwetters mit entsprechenden Sofortmassnahmen sowie des grösseren Aufwandes im Zusammenhang der Schneeräumung und Glatteisbekämpfung. Anderseits konnten bei den Einkommens- und Vermögens- wie Grundstückgewinnsteuern grössere Einnahmen verbucht werden. Infolge der erwähnten Abweichungen schloss schlussendlich die Rechnung 2012 der ehemaligen Gemeinde Marbach mit einem Aufwandüberschuss von Fr. 242‘296.99 gegenüber dem Budget von Fr. 207‘830.— ab. Die Versammlung hiess die laufende Rechnung, die unwesentli-chen Nachtragskredite sowie die Nettoinvestitionen von Fr. 363‘000.—ohne Gegenstimme gut.

Bei der Rechnung 2012 der ehemaligen Gemeinde Escholzmatt sind insbesondere Mehrkosten zufolge der personellen Engpässe wie Anstellung von Fachpersonen zur Erledigung der Tagesgeschäfte zu verzeichnen. Nebst unvorhergesehenen Neuanschaffungen beim Altersheim Sunnematte gab es grössere finanzielle Aufwendungen von Sofortmassnahmen wegen des Unwetters. Dank den massiv höheren Erträgen bei den Grundstückgewinnsteuern konnte die Rechnung mit einem Ertragsüberschuss von Fr. 268‘425.89 anstelle des budgetierten Aufwandüberschusses von Fr. 879‘100.—präsentiert werden. Ebenfalls die Nachtragskredite im Zusammenhang der Mehrkosten für die Fusion, Dienstleistung Honorare Dritter wie Beitrag an die Musikschule von insgesamt Fr. 808‘275.20 wurde die Rechnung der alten Gemeinde mit einer Nettoinvestitionszunahme von Fr. 419‘297.45 ohne Gegenstimme genehmigt. Der Ertragsüberschuss wurde dem Eigenkapital gutgeschrieben.

Unter Verschiedenem orientierte Gemeindeammann Pius Kaufmann die vorgesehene Realisierung des Rad- und Gehweges Wiggen - Marbach. Nach Verhandlungen mit dem Kanton soll der Bau in zwei Etappen ausgeführt werden. Gleichzeitig sollen die Durchlässe saniert werden. Aufgrund des schweren Unwetters vom Mittwoch, 4. Juli 2012, ist dieses Vorgehen nachvollziehbar, nachdem beim "Staldegrabe" die Kantonsstrasse gesperrt werden musste. In einer ersten Phase soll der Abschnitt ab Verzweigung Schärlig bis zur Einmündung Hilfernstrasse erstellt werden. Bei optimalem Verlauf könnte der Bau 2014 begonnen werden.

Zum laufenden Projekt der Sanierung und Umgestaltung des Dorfplatzprojektes des Dorfkernes in Escholzmatt informierte Gemeindepräsident Fritz Lötscher die Anwesenden über den Projektstand.

Die Bauphase dauert voraussichtlich ab Ende Juni bis Ende Oktober 2013. Er dankt allen anliegenden Anwohnern und Geschäftsinhabern im Zentrum schon heute für das Verständnis wegen vermehrten Verkehrsbehinderungen sowie Lärmimmissionen während der Bauphase.

 

Ein Mitbürger beschwerte sich über das neue Logo "Escholzmatt-Marbach", welches der Biosphaere entspreche. Der Gemeindepräsident Fritz Lötscher wie Gemeindeammann Pius Kaufmann und gleichzeitig Präsident der UNESCO-Biosphaere erläuterten den Werdegang des "Logos" sowie die Idee, die bevölkerungsreichste Gemeinde der Region als Einheit nach aussen zu vermarkten bzw. in Erscheinung tritt. Die bisherigen Wappen bleiben wie im Fusionsvertrag erwähnt, beibehalten und werden auf amtlichen Dokumenten verwendet.

Ein Votant forderte die Verantwortlichen der Gemeinde bezüglich der neuen Hausnummerierung auf, dass ebenfalls die Hof- und Flurnamen miteinzubeziehen seien und nicht in Vergessenheit gera-ten dürften. Der Vorsitzende versicherte, das Geschäft der Strassenbezeichnung und Hausnumme-rierung nochmals zu überarbeiten.

Schlussendlich dankte der Vorsitzende sämtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gemeinde Escholzmatt-Marbach für ihren Einsatz sei es in der Verwaltung, Kommunalbetrieb oder in Kommissionen und konnte nach rund 1 ½ Stunden die ruhig verlaufene Versammlung schliessen.

 

Nächste Gemeindeversammlung:

 

Donnerstag, 27. Juni 2013, 20.00 Uhr, Pfarrsaal Escholzmatt

Traktanden

- Planungskredit Um- und Erweiterungsbau Altersheim

- Einzonungen Schufelbühl und Wiggengut

- Erschliessung Gewerbeland Geissenmoos

- Baukredit Umbau Gemeindehaus



 

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nicht gesetzt
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